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TVG Pulheim:
Tier-Info April 2004
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Gänserndorf-Tiere
als Opfer von politischen Ränkespielen?
Bitte
im Internetnetzwerk europaweit weiterleiten!
Danke! Tierschutz-Notruf e.V. T.: 0700-58 58
58 10. Hier der Beweis: Ausverkauf der Tiere
aus dem Safaripark Gänserndorf
Eine
Schande für die Niederösterreichische
Landesregierung, was hier mit den Tieren des Safariparks
passiert! Wenn Zoohändler hohe Preise zahlen,
dann ist es völlig wurscht, wie die Haltung
der Tiere ist und was mit ihnen passiert! Pfui
Teufel! Was ist das für ein mieses Spiel
auf dem Rücken der Tiere! Geht es hier ausschließlich
um politische Machtkämpfe im Hintergrund?
Ist
es denn den Politikern nicht bewusst, was Österreich
mit dem Ende dieses Safariparks verliert? Kann
man nicht endlich mal "über den eigenen
Schatten springen" - zum Wohle Österreichs
und des Tourismus? Wir wollen nicht mehr in Österreich
Urlaub machen, wenn die Verhältnisse so sind!
Unser
Vorbild Österreich im Tierschutz - Das ist
vorbei...
Folgend
Auszüge aus einem uns vorliegenden Schreiben
des Insolvenzverwalters (Masseverwalter) des Safariparks
Gänserndorf erreichten uns: (Vollständiger
Text auf tigerfreund.de) "...ich gebe bekannt,
dass über das Vermögen des Safari- und
Abenteuerparks Gänserndorf Ges.m.b.H. mit
Beschluss des Landgerichts Kornenburg vom 19.
01. 2004 ...das Konkursverfahren eröffnet
und ich zum Masseverwalter bestellt wurde.
Aufgrund
der finanziellen Situation musste ich den Betrieb
schließen und jene Dienstnehmer haben den
berechtigten vorzeitigen Austritt erklärt,
die unmittelbar mit Marketing und Besucher zu
tun hatten. In den Folge hat dann für drei
Monate bis längstens 6.5.2004 die Tierbetreuungs
Ges. m.b.H. die kostenlose Versorgung der Tiere
übernommen. (Anmerkung: Das Geld wurde vom
Land Niederösterreich an die Betreuungsgesellschaft
bezahlt, daher Steuergelder. In der Betreuungsgesellschaft
ist die OZO Zooorganisation und der Landeshauptmann
der ÖVP) Ursprünglich wurde mir in Aussicht
gestellt, dass diese Möglichkeit für
sechs Monate bestehen könnte und ich genug
Zeit habe, allfällige Interessenten zu finden.
Mir
wurde jedoch in der Zwischenzeit bekannt gegeben,
dass eine Verlängerung des bis 6.5.2004 abgeschlossenen
Tierbetreuungsvertrags nicht in Frage kommt.
Wenngleich
mit konkreten Interessenten Gespräche geführt
werden und wurden, ist es innerhalb der kurzen,
mir zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich,
Interessenten zu gewinnen, die bereits ab 7.5.
2004 den Park übernehmen können. Im
Hinblick auf diese Situation bin ich gezwungen,
für die im Safaripark gehaltenen Tiere Interessenten
zu finden.
Ich
bin daher gezwungen, für die im Safaripark gehaltenen Tiere
Interessenten zu finden.
Ich bin daher gezwungen Tiere abzugeben, wobei
ich aufgrund der Konkursordnung verpflichtet bin
nur das beste Angebot anzunehmen.
Wenngleich
ich versuche hier einen Ausgleich zwischen höchstmöglichem
Preis einerseits und artgerechter Haltung der
Tiere beim Käufer der Tiere andererseits
zu finden, ist dies - wie Sie sich denken können
- äußerst schwierig und ich würde
Se bitten, mir diesbezüglich Hilfe zu leisten.
Die andere Möglichkeit wäre die, dass
durch Spenden oder allfällige Tierschutzorganisationen
diese Kosten übernommen werden, sodass genügend
Zeit verbleibt, um einen passenden Investor zu
finden.
Hinweisen
möchte ich, dass die derzeitigen Kosten auf
monatlich etwa € 100.000 sich belaufen. Weiters
möchte ich darauf hinweisen, dass für
einen Investor sehr hohe Investitionskosten nötig
sind, um einen zeitgemäßen Standard
und die entsprechenden Sicherheitsvorschriften
einzuhalten..." |
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Tiger
Sascha ist tot
| Unser
Sascha ist plötzlich sehr krank geworden.
Er taumelte anfangs wie betäubt, lag fast
nur noch, aß nichts mehr und trank fast
nichts mehr. Der Tierarzt versuchte sein
möglichtes, sah aber keine große
Hoffnung mehr. ok - Sascha war immer schon
ein Opa, war nicht mehr der Neuste, aber irgendwie
ging es ihm dort immer gut. |

Opa
Sascha ging es sehr schlecht. Jetzt ist
er gestorben! |
Oberwohl er, als er damals aus dem Zirkus befreit
wurde, derart schlechte Blutwerte hatte, dass
niemand daran glaubte, dass er noch so lange lebt. Ob
Sascha gemerkt hat, dass er im Park nicht mehr
willkommen ist, seit dem die "neuen Experten"
vor Ort sind? Wir
erinnern uns:
- Am
9.03.2004 hieß es seitens der neuen Tierbetreuungs
- m.b.h., die Tierschützer müssten
€ 100 täglich für Saschas Unterbringung zahlen,
eine Summe, die total überzogen schien
- Am
12.03.2004 wurde in einem Schreiben des Massenverwalters
von den Tierschützern gefordert, Sascha
unverzüglich aus dem Park abzuholen und
anderweitig unterzubringen, was so schnell natürlich
nicht möglich war. In diesem Zusammenhang
sollte man vielleicht noch einmal über
den Sinn des Wortes "Tierbetreuung"
(Treue zu dem Tier) nachdenken.
- Jetzt
am 22.03.04 ist er gestorben!
Vielleicht
könnte man auch sagen, dass er es endlich
geschafft hat, aus dieser tierfeindlichen, erbarmungslosen
Welt fliehen zu können. Wenn Tiere eine Seele
haben, wovon ich und alle die ihn lieb gewonnen
hatten ausgehen, wird er wohl gemerkt haben,
welche Ablehnung ihm entgegenschlug. Vielleicht
litt er darunter, dass er zum Spielball menschlicher
Interessen wurde und wollte deshalb mit dem Leben
abschließen?
Herr
Dr. Schwammer sagte neulich in der Pressekonferenz
nach Angaben von Tierschützern, dass es Sascha
in dem Zirkuswagen doch sehr schön hatte,
da der Wagen ausklappbar und schön hell war
- in dem Safaripark hingegen würde er
in einem dunklen Loch sitzen. Kommt uns diese
Strategie, alles mies zu machen, was den Safaripark
betrifft, nicht irgendwie bekannt vor?
Hierbei
sei erwähnt, dass der Zirkuswagen gerade
einmal eine Fläche von ca. 15 qm besaß,
von der Sascha immer nur die Hälfte benutzen
konnte - also ganze 7,5 Quadratmeter!!! Eine äußerst
"artgerechte" Denkweise, so etwas als
Tiergerecht zu empfinden, nicht wahr?
Dazu,
sehr geehrter Herr Dr. Schwammer, will ich Ihnen
über Zirkustiger eine Kleinigkeit erzählen:
In einem dunklen Loch zu schlafen, muss nicht
unbedingt schlimm sein, wenn dafür ein großes
Außengehege zur Verfügung steht, wo
Sascha wenigstens grünes Gras unter seinen
Füssen spüren konnte. Meine Katzen verkrümeln
sich zum schlafen auch in den Bettkasten, wohl
gemerkt nur zum schlafen, ansonsten sind sie äußerst
Freiheitsliebend! Sascha war lange genug in diesem
Gefängnis von Käfigwagen eingesperrt,
wie Sie hier nachlesen können* Der Park war
für ihn allemal besser, als wenn er lebenslänglich
eingeknastet geblieben wäre. Mag sein, dass
Sie als Zoovertreter damit Ihre Schwierigkeiten
haben, zumal in wissenschaftlich geführten
Zoos Einfühlungsvermögen in die tierische
Seele allgemein keinen großen Stellenwert
besitzen dürfte.
Außerdem
ist es Ihnen anscheinend entgangen, dass Sascha,
als er aus dem Zirkus befreit wurde, sehr schlechte
Blutwerte hatte. Mit viel Mühe bekam man
ihn Damals im Safaripark wieder stabilisiert.
Falls es Ihnen entgangen sein sollte: Schlechte
Blut- und Nierenwerte kommen bei Zirkustigern
oftmals dadurch zustande, weil den Tieren bewusst
Wasser entzogen wird, damit sie nicht so viel
"Dreck" machen. Das sollte Ihnen als
promovierter Zoologe eigentlich geläufig
sein! Und dann behaupten Sie allen Ernstes, der
Tiger hätte es in diesem Verließ bei
den Zirkusleuten besser gehabt?
Von
wegen Loch: Für den Safaripark war es wohl
ein wenig schwieriger, solch ein Häuschen
für den Tiger zu bauen, weil der nämlich
nicht für jeden Pups gleich 6-Stellige Subventionen
einstreichen konnte, so wie es bei "anderen
Betrieben" der Fall ist. Dafür wurde
Sascha mit Liebe behandelt und nicht "wissenschaftlich"!
Außerdem wüsste ich im Moment so gut
wie keinen Zootiger, der das Alter von Sascha
erreicht hätte. Wie auch, denkt man nur an
die Zootiermordseite.
Ich
nehme an Sie wissen, dass unser Klima für
Bengaltiger oftmals zu kalt ist. Das "Loch",
wie Sie es bezeichnen, hatte immerhin eine Heizung
zu bieten, im Gegensatz zu dem Käfigwagen,
wo er bitterlich gefroren hätte! Ach übrigens:
Licht hatte dieses "Loch" entgegen Ihrer
Aussage ebenfalls zu bieten, sogar elektrisch,
im Gegensatz zum Käfigwagen, dessen Klappen
nach Angaben von Tierschützern fast den ganzen
Tag zugeklappt waren, so dass Sascha dort im Dunkeln
saß - nicht wie im Safaripark mit freiem
Himmel und Auslaufgehege. Danach war der Käfigwagen
gar nicht so Licht durchflutet, wie Sie in der
Pressekonferenz behaupteten! Waren Sie damals
überhaupt vor Ort? Oder haben Ihnen das die
Zirkusleute erzählt?
Ganz
ehrlich: Ich glaube ich bin im falschen Film...
Helmut
Rentsch, Neumünster |
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Safaripark
Gänserndorf - Bitte protestieren!
Sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche,
Politiker, Pressevertreter,
hiermit
möchte ich meinen Unmut und mein Unverständnis
über die Geschehnisse rund um den "Gänsernpark"
äußern. Dass jetzt ausgerechnet jemandem
das Schicksal der Tiere in die Hand gegeben werden
soll, der sich schon mehrfach selbst disqualifiziert
hat, ist ein Skandal. Bitte setzen Sie sich dafür
ein, dass Herr
Dr. Hubert Lücker NICHT Geschäftsführer
in Gänserdorf wird und bitte setzen Sie sich
dafür ein, dass der Park nicht zum kommerziellen
Zoo verkommt sondern als das erhalten und erweitert
wird, als dass er initiiert wurde: zur Wildtierauffangstation!
Wir brauchen keine weiteren "Zur Schau Stellungen".
Was wir benötigen, ist ein Asyl für
die gequälten, verfolgten, missbrauchten
Tiere! Dieses einmalige Projekt ist Richtung weisend
- lassen Sie Gänserndorf und die Hoffnung
für Tausende Tiere, Tierfreunde, -schützer
und -rechtler nicht sterben.
Vielen
Dank.
Mit (immer noch) hoffnungsvollen Grüßen
Viola Kaesmacher
www.tierlobby.de
Mitglied
im IfT – Internetzwerk
für Tiere, Hessen
Linktipps:
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An:
Dr. Bruckner - Konkursverwalter
Bundeskanzler Schüssel
Finanzminister Grasser
Bürgerservice Bundeskanzleramt
Dr. Erwin Pröll - Landeshauptmann NÖ
Amt der Niederösterrischen Landesregierung
Sehr
geehrte Damen und Herren,
uns
erreichte heute die Information, dass Herr
Dr. Hubert Lücker, der ehemalige Geschäftsführer
des Zoos in Dresden, nun als Geschäftsführer
des Safaripark Gänserndorf eingesetzt werden
soll.
Wir
meinen, dies kann nur ein Irrtum sein, weil Menschen
wie Sie dies auf jeden Fall verhindern würden,
ja, sogar verhindern müssten! Denn es kann
unmöglich sein, dass jemand zum Geschäftsführer
einer Wildtier-Auffangstation - und als diese
muss der Safaripark Gänserndorf unbedingt
weiterhin geführt und auch entsprechend ausgebaut
werden! - erklärt wird, der in der Vergangenheit
immer wieder in den Medien durch negative Schlagzeilen aufgefallen
ist.
Im
Safaripark leben Wildtiere, die in der Vergangenheit
bereits viel Leid, Elend und Qualen erfahren mussten.
In Gänserndorf sollte ihnen bis zu ihrem
natürlichen Lebensende ein glückliches
Dasein beschert werden. Doch dies wird durch die
Berufung des Herrn Dr. Lücker, zum Geschäftsführer
des Safariparks, von uns sehr in Frage gestellt.
Ein Mann, der für unendliches Tierleid mitverantwortlich
ist, kann niemals ein Tierfreund sein geschweige
denn ein guter, verantwortungsbewusster und fürsorglicher
Leiter eines Tierparks! Unzählige Begebenheiten
der Misshandlungen und quälerischer Haltung
von hilfsbedürftigen Tieren beweisen dies.
Wir
bitten Sie daher eindringlich:
- Verhindern
Sie, werte Damen und Herren, dass Dr. Lücker die
Verantwortung für die ehemals geschundenen
Tiere im Safaripark übernehmen wird!
- Sorgen
Sie bitte dafür, dass er nie wieder
mitverantwortlich sein wird, dass Tieren in
Zoos und Tierparks Leid geschieht.
- Und
bitte nutzen Sie ebenfalls Ihre Macht
und Ihren Einfluss, damit der Safaripark Gänserndorf
auch künftig weiterhin für misshandelte
und beschlagnahmte Tiere - z.B. aus Zirkussen
- eine Oase des Friedens darstellt. Und dafür
muss der Safaripark, als bisher einzige Auffangstation
seiner Art in Europa, noch weiter ausgebaut
werden.
Für
Ihre Stellungnahme danken wir Ihnen.
Mit freundlichen Tierschutz-Grüßen,
Gerd und Trudi Straeten
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE |
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- Linktipp -

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