Wenn
Hund eigene Wege geht...
Von: Gudrun Enders
Es
kommt häufig vor, dass ein Hund beim Spaziergang
eigene Wege geht und dabei den Kontakt zu seinem
Frauchen oder Herrchen verliert.
Im
Gegensatz zu früher lädt man den Hund heute häufig
ins Auto und fährt hinaus in die freie Natur,
um ihm einen ungestörten Auslauf zu bieten. Wenn
der Hund bei einem solchen Spaziergang abhanden
kommt, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass
er ohne fremde Hilfe wieder nach Hause findet.
Bis
zum Auto zurück hat er keine Probleme, aber danach
ist für ihn die Spur zu Ende. Hier kann man Abhilfe
schaffen, indem man an der Stelle, wo das Auto
stand, eine Decke hinterlegt, die nach ihm oder
nach seinen Menschen riecht.
Da
die Spur am Parkplatz endet, wird der Hund immer
wieder dorthin zurückkommen. Findet er seine Decke
vor, wird er sich dort hinlegen und darauf warten,
dass sein Mensch zurückkommt.
Wenn
man dann noch einen Zettel mit Anschrift und Zettel
dazulegt, weiß jeder Spaziergänger, dass es sich
hier nicht um einen ausgesetzten, sondern
um einen vermissten Hund handelt. Wenn dann Herrchen
oder Frauchen den Platz auch noch regelmäßig kontrollieren,
werden Mensch und Hund sehr bald wieder vereint
sein.
Im
Falle des Abhandenkommens muss unbedingt die Polizei
und der zuständige Jagdpächter verständigt werden.
Die Telefonnummer bekommt man bei der Polizei.
Ein Hund, der seine Menschen sucht und mit der
Nase auf dem Boden nach Spuren sucht, kann leicht
als wildernder Hund eingestuft werden.
Freundlichen Gruß,
Gudrun Enders
Tierschutzinitiative
Odenwald e.V.
Tel. 06207/605
756, Fax 06207/605 755
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