Rubrik: Presse - TVG Pulheim und die Medien

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Gerd Straeten
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
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0 22 71 - 99 11 37
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Stopp dem Haustierdiebstahl!

Katzenklau während Altkleidersammlungen
Neues Projekt der TVG-Pulheim: Haustierdiebstahl in Deutschland

Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte - hegen seit langem einen schrecklichen Verdacht. Gleich mehrmals fiel das Verschwinden von Hauskatzen zeitlich zusammen mit ominösen Sammelaktionen. Bundesweit warnen Sie bereits seit August 2003 vor Tierdiebstählen in Zusammenhang mit Altkleidersammlungen.

Ein Prospektverteiler in der Nähe von Frankfurt wurde dabei gefasst, wie er eine Katze angelockt und in seinen Rucksack gesteckt hatte. Dabei wurde das Tier so schwer verletzt, dass der anschließend aufgesuchte Tierarzt es nur noch von seinen Leiden erlösen konnte. Das neue Projekt des Vereins heißt "Haustierdiebstahl in Deutschland", das von dem Mitglied Michael Herrentals und Webmaster der HP-Seite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de vorgestellt wird. Auf den Internetseiten der Tierschützer werden auch die Methoden der Tierfänger beschrieben, die unter anderem Lebendfallen und Duftstoffe zum Ködern einsetzen sowie weitere Informationen über illegale Sammler und Tips was man tun kann, wenn das Haustier plötzlich verschwunden ist, veröffentlicht.

So wurde bereits für die erste Kalenderwoche des Jahres 2007 eine Warnung für Porta Westfalica herausgegeben, ebenso für Hannover, Barsinghausen, Lemgo und Espelkamp. Kürzlich erst wurden die Orte um Bergisch-Gladbach besammelt und zur Zeit die Orte in und um Leverkusen, Rösrath, Köln und Bergheim von den ominösen Lumpensammlern aufgesucht. Höchstwahrscheinlich werden insbesondere die kleinen Ortschaften mit ruhig gelegenen Wohnsiedlungen rund um die großen Städte von den Sammlern bevorzugt. Deshalb sind die Tierschützer dringend auf Hinweise (deutschlandweit) aus der Bevölkerung angewiesen. Meldungen - möglichst mit dem Zettel der Sammlungsankündigung - an die unten angegebene Haus- oder eMail-Adresse senden.

Tierfänger-Warnung gibt es aber auch für den Landkreis Heilbronn und Hohenlohekreis, sowie für Hamburg, Frankfurt, Erdmannhausen und Stadthagen. Deshalb appellieren die Tierschützer bundesweit an die Kommunen, derartige Haussammlungen flächendeckend zu verbieten. Ausdrücklich ruft Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation, die Bevölkerung zur Wachsamkeit bei Altkleidersammlungen auf und alle verdächtigen Beobachtungen sofort der Polizei und den Tierschützern zu melden. Das Augenmerk solle dabei nicht nur auf
unaufgefordert abgestellte Wäschekörbe und Sammelbehälter gerichtet werden, sondern auch auf verdächtige Fahrzeuge, insbesondere Kombis und Lieferwagen mit auswärtigen Kennzeichen, die langsam durch Wohngebiete fahren.

Straeten empfiehlt außerdem dringend, Haustiere mit Hilfe von Chip oder Tätowierungsnummer registrieren zu lassen. Das helfe zwar im Ernstfall nicht gegen Diebstahl, jedoch würden manche Tiere auch wieder ausgesetzt und gelangten mit Hilfe der Registrierung dann wieder nach Hause. Es sei verschiedentlich auch schon vorgekommen, dass nach einem Anruf von resoluten Tierhaltern bei der jeweiligen Sammlungsfirma die Katze am nächsten Tag wieder nach Hause gekommen sei. Meist aber existieren die Telefonnummern auf den Sammlungszettel nicht wirklich.

Bei der großen Anzahl spurlos verschwundener Katzen handelt es sich ausschließlich um wohl genährte, ausgewachsene Tiere, die entweder in der abendlichen Dämmerung oder nachts verschwinden. Die Tierschützer vermuten, dass ihre Felle als so genannte "Rheumadecken", Pelzbesatz an Jacken, Mäntel und Stiefel und perfider Weise auch als Katzenspielzeug Verwendung finden.

Deshalb empfehlen sie, Katzen - selbst bei größtem Protest! - die Nächte über im Haus zu halten! "Sollte dennoch das Haustier spurlos verschwinden und nach intensiver Suche nicht aufgefunden werden, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Lassen Sie sich nicht abweisen! Die Polizei ist verpflichtet, Ihre Diebstahlsanzeige aufzunehmen," erklärt Straeten.

Es sei völlig absurd, dass in oder mit den Sammelbehälter Tiere eingefangen werden. "Sie erfüllen lediglich eine Alibifunktion um auf privates Grundstück zu gelangen und evtl. den eigentlichen Tierfängern ein Zeichen zu setzen", so Straeten. "Niemand muss solche Sammelbehälter auf seinem Grundstück dulden und kann sie an den nächsten öffentlichen Platz oder an die Hauptstraße stellen."

Offen bleibt allerdings, ob die Sammler selbst zu den Tätern zählen oder ob diese Tierfänger Sammlungen abwarten, um keinen Verdacht zu erregen, wenn sie von Fahrzeugen aus die Gegend nach Haustieren auskundschaften.

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