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Die Seite für den
3. Dezember

Flughörnchen, um 1821

Linktipp: Tiere-in-der-Kunst-Liste

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Der IfT-Tierschutz-Adventskalender

Ihr Geschenk vom Flughörnchen
Andere Blickwinkel - Ausflug in das Reich der Tierrechtskunst

Um das eigene Gewicht in der Luft zu halten und gleiten zu können, muss ein Tier mit seinem Körper eine möglichst große Fläche bilden. Jede Fläche - wie z.B. Flügel - erzeugt Auftrieb, wenn sie in schrägem Winkel in einen Luftstrom gerät.

Gleitende Tiere müssen eine sehr gute Muskelkontrolle über ihre Gleitflächen entwickeln. Diese Flächen müssen leicht beweglich sein und schnelle Bewegungen für das Manövrieren ermöglichen. Andererseits müssen sie im Gleitflug starr ausgestreckt werden können. Die gleitenden Tiere müssen auch besonders gut ausgeprägte Sinnesorgane besitzen, vor allem ein scharfes Sehvermögen.

Das Flughörnchen scheint für mich wunderbar geeignet zu sein, als Kunstführer herzuhalten. Es hat eine kluge Taktik entwickelt, besitzt starken Willen und scharfe Augen. Außerdem wirkt es selbst wie ein kleines Kunstwerk.


Tierrechtskunst

Viele Künstler setzen sich mit dem Thema "Tiere" und sogar auch "Tierschutz" auseinander. Die umfangreiche Liste unter www.tiere-kunst.de.vu zeigt, dass es hunderte von Kunstwerken mit Tieren gibt. Aber wie steht es mit Tierrechtskunst? Ja, auch die gibt es. Untenstehend ein paar Beispiele.

Bild: untitled2 © Petrus Akkordeon 2004. Tapirentschuldigung: Künstleraktion im Zoo Berlin

Linktipp: 4tapirs

gedicht an das tapirmädchen ronja im zoo berlin

wie sehr es mir
auch leid
tut
aber fast fürchte ich
wie kannst du
mir verzeihen
welches leben führst du
und was kann es
dir bedeuten
wenn ich mein mitleid
pflege
trotzdem
hoffe ich
es kann dir gut gehen
und bitte
dich
um entschuldigung dafür

bild und text: petrus akkordeon 27.09.2004

POGO: "Anderer Blickwinkel"

Kritische Auseinandersetzung mit Tierversuchen

POGO: "Anderer Blickwinkel"
Mixed media, Leinwand
145x110 cm, 1997

"POGO macht uns mit seiner Kunst aufmerksam auf das sehnsuchtsvolle und anklagende Tier auf der einen Seite und andererseits auf das Tier als eigenständiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, Gewohnheiten und Lebensstilen. So, wie es geschaffen wurde. Wertvoll und Einzigartig!" Quelle: Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V.

Kunst für die Befreiung der Tiere

Amanda Moeckel: "The Passing"
24" x 30"
Oil on canvass

Entdecken Sie Tierrechtskunst der Tierrechtsaktivistin und Künstlerin Amanda Moeckel. Die Werke sind z.T. noch im Original käuflich zu erwerben. Auch können Sie gerne Kunstdrucke der Motive bestellen - z.B. über Ebay. Entsprechende Links finden Sie hier.

Kunst gegen Covance
Die Videos wurden verboten, die Bilder leben weiter

Die Künstlerin Regina Rau malt für Tierversuchsgegner Gemälde nach den verbotenen Covance-Fotos. "Ich freue mich auf den Tag, wo die Sonne besonders hell am Morgen erstrahlt - und die Tore von solchen Vivisektions- und Mordgruben für immer geschlossen werden." Regina Rau

Inga Schnekenburger: "Himmelfahrt"

Tiere, Tierschutz, Tierrecht

Bild links: Inga Schnekenburger: Poster "Himmelfahrt", handsigniert. limitierte Auflage 2 Stück. Format: A3. Dieses Poster wurde gespendet anlässlich der Animals' Angels-Aktion "Künstler spenden Gemälde". Die Künstlerin streut auch immer wieder Tierschutz-/Tierrechtsthemen in die von Ihr betriebene Kunstseite www.onlinekunst.de ein. Hier zum onlinekunst.de-Weihnachts-Shop

Schwe
INRI

Chris Moser: anhand einiger Beispiele wird ersichtlich, dass sich auch offensichtlich "krasse" Aussagen, die in einem anderen Zusammenhang entweder vertuscht oder als kriminell betrachtet würden, in Form von Kunstwerken, Ausstellungen (und deren Medienresonanz) tätigen lassen und somit auch meist positiv aufgenommen werden.

Thierry Hély: "Pourquoi", Pastel-Gemälde, 70x60 cm

Pourquoi - Warum?

Der Maler des Bildes wollte es erstmalig im Frühjahr 2002 beim "Salon International des Arts Plastiques" in Béziers, einer Stierkampf-Hochburg Südfrankreichs, ausstellen. Aus fadenscheinigen Gründen wurde das Bild vom Auswahlkomitee abgelehnt.

Im August darauf konnte Thierry sein Werk in einer Kunstausstellung seiner Heimatstadt Agde vorstellen und erhielt dafür eine Bronzemedaille. Aufgrund dieses Erfolges und des Echos in der Öffentlichkeit konnte die Stadt Béziers das Gemälde von Thierry nicht mehr übersehen und ließ es zu Ausstellung 2003 zu. Es war das erste Mal, dass in Béziers ein Anticorrida-Bild öffentlich ausgestellt wurde.

Im "Golden Buch" der Ausstellung wurde überwiegend Thierry und sein Gemälde gewürdigt. Selbst in der corridafreundlichen Zeitung "Midi Libre" erschien ein Foto von Thierry mit "Pourquoi?", ohne es jedoch im Bericht zu kommentieren. Immerhin...


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