Fotos aus dem Abteipark in Pulheim-Brauweiler: Möhrchen |
Möhrchen
Pate werdenMöhrchen war sehr scheu und ausgehungert, als Trudi und Gerd Straeten zum ersten mal versuchten, sie einzufangen. Sie wurde vom Tierarzt versorgt und kastriert und zurück in den Abteipark gebracht, wo sie heute lebt.
Aufgrund Ihrer Not um Futter in der Vergangenheit und natürlich auch mit Katzenschläue behinderte sie spätere Einfangaktionen dadurch, dass sie immer wieder in die Lebendfalle ging und dort nicht wieder herauskam, bevor sie sich satt gefressen hatte. Stets war der Hunger stärker als ihre Angst.
Vor einiger Zeit war sie wochenlang verschwunden. Als sie wieder auftauchte, konnte sie kaum gehen. Nach jedem zweiten Schritt setzte sie sich hin und jammerte. Der Tierarzt stellte eine Gelenkarthrose fest und bei Regenwetter und im Winter hat sie extreme Schwierigkeiten beim Gehen!
Möhrchen wurde von einem Hund gebissen
In den letzten Tagen fiel auf, dass Möhrchen nur sehr langsam und etwas schwerfällig zum Fütterungsplatz daher kam. Das nasse und kalte Wetter schien ihre an Arthrose erkrankten Gelenke abermals Schmerzen zu bereiten. So wie zu jeder kalten Jahreszeit. Wie alt die schwarze Katze mit dem kleinen weißen Lätzchen und den weißen Pfötchen ist, kann man nur vage schätzen. Sicher ist lediglich, dass Trudi sie bereits seit mehr als fünfzehn Jahren im Park betreut.
Ihr Unterschlupf und Ruheplatz in der Schreinerei des Landschaftsverbandes im Abtei-Park ist trocken und vor jeder Witterung geschützt. Aber ihr hohes Alter und die Arthrose, die ihr schon seit Jahren zu schaffen macht, verhindern, dass sie bei Gefahr schnell davon laufen kann. Dies scheint auch der Grund für ihre Verletzung an der Schwanzwurzel zu sein, die bei näherer Betrachtung entdeckt von Trudi entdeckt wurde. Möhrchen wurde offensichtlich von einem Hund gejagt und gebissen.
"Hundebiss", lautete nun auch die Diagnose des Tierarztes. Sie hat gespuckt und gefaucht wie ein Tiger, als wir sie aus ihrem Transportkorb heraus nahmen. Trotzdem ließ sie sich alle Untersuchungen und die Behandlung ihrer Wunde brav gefallen. Sie schnurrte sogar. Zum Glück ist die Verletzung nicht so schlimm wie es im ersten Augenblick schien.
Gegen ihre Gelenkschmerzen erhält sie Medikamente, die ihr unter das Futter gemischt werden und mit einer Emulsion betupft Trudi die Wunde, während Möhrchen isst.
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Sie möchten die Tierschutzaktivitäten unterstützen? Übernehmen Sie eine Patenschaft für Möhrchen oder eine andere Katze im Abteipark. Nehmen Sie bitte Kontakt auf. Trudi und Gerd Straeten freuen sich auf Sie! Tierversuchsgegner Pulheim e.V., Menschen für Tierrechte, Bernhardstr. 62, 50259 Pulheim-Brauweiler, tel./fax 02234 - 812 84. E-Mail: Tierinfo@gmx.de
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