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Stand der Tierversuchsgegner
Pulheim auf der Kölner Domplatte
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Fotos |
Köln pelzfrei: Alljährliche Demonstration
gegen die Pelzindustrie in Köln
Auch in diesem Jahr fand am Samstag, den 2.
Oktober, eine Demonstration gegen die Pelzindustrie statt.
Wir beteiligten uns mit einem Informationsstand auf dem Roncalliplatz
vor dem Dom in Köln, um gegen die grausame Haltung und
Tötung der sogenannten Pelztiere zu demonstrieren. Ein
extrem stürmischer Wind verhinderte zwar das Aufstellen
unserer Zelte, konnte uns dennoch nicht davon abhalten unseren
Stand aufzustellen. Es war uns wichtig, unseren MitstreiterInnen
unsere Solidarität zu bekunden.
| Die Besucher an unserem Info-Stand
waren sehr interessiert und trugen sich in die von uns
ausgelegten Unterschriftenlisten ein, um so ein Verbot
des Imports von Hunde- und Katzenfelle aus Asien zu erwirken. |
Unterschriftenlisten
zum Download:
pdf
Word
Flash |
Einige TierfreundInnen lernten wir an diesem
Tag persönlich kennen, die wir bisher "nur"
per E-Mail aus dem Internet kannten. Nun haben weitere Mail-Adressen
"ein Gesicht" erhalten.
Viele ausländische Gäste waren angereist.
Einige von ihnen beteiligten sich sogar mit einem Informationsstand.
Wolli von der Organisation "Köln-pelzfrei"
hielt vor einigen hundert Zuhörern eine bewegende Begrüßungsrede.
Anschließend erklärte Dr. Edmund Haferbeck, vom
"Bundesverband zum Schutz vor Rechtsmissbrauch",
den sehr Interessierten in seiner bekannt mitreißenden,
temperamentvollen Art, dass ganze Weltalter voll Liebe nötig
sein werden (Zitat Christian Morgenstern), um den Tieren ihre
Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
Erstaunlich viele Mannschaftsfahrzeuge hielten
sich im Hintergrund des Geschehens auf. Aber das wachsame
Auge des Gesetzes fand auch an diesem Demonstrationstag keine
"Radikalen", die eventuell gegen Gesetze verstoßen
würden. Die sind ganz woanders zu finden.
Gegen 12.30 Uhr marschierten die Demonstranten
- mit sehr aussagekräftigen Plakaten und Transparenten
ausgestattet - durch die Kölner Innenstadt. Erfreut stellten
wir fest, dass die Teilnehmerzahl sich in diesem Jahr fast
verdoppelt hatte. Zählten wir im Jahre 2003 noch etwa
300 Teilnehmer, so waren es nun mindestens 500.
Ein Info-Mobil der Tierfreunde aus Siegen führte
den Demonstrationszug an. Gleichzeitig diente seine Plattform
den Gästen der Anti-Pelz-Organisationen aus Holland,
England, Österreich und natürlich auch aus Deutschland,
als Redebühne.
Sehr beeindruckend wirkte auch der lange Zug
von Pelz-Gegnern, die mit Trillerpfeifen, Rasseln und Trommeln
für Stimmung und große Aufmerksamkeit in der Bevölkerung
sorgte. Etwa vier Stunden lang brachten sie so ihren Unmut
über die Qualen der Tiere in den Farmen der Pelzindustrie
zwar lautstark aber friedlich zum Ausdruck. Der imposante
Demonstrationszug wurde wieder vom Rapper Albino begleitet.
Die Pelzgeschäfte, die auf der Route lagen
und aufgesucht wurden, und die immer noch von den Leiden der
Tiere profitieren, waren auf unser Kommen vorbereitet und
hatten Türen und Fenster durch herabgelassene Gitter
fest verschlossen. Und das zur besten Verkaufszeit!
Während des Zuges kamen Sprecher verschiedener
Anti-Pelz-Initiativen zu Wort, berichteten über aktuelle
Entwicklungen und riefen auf, weitere Protestaktionen zu unterstützen.
Folgende Termine sollte sich jeder Tierfreund
merken und die Aktionen unterstützen:
- 16.10.04 Demonstration gegen
die Nerzfarm Hennecken/Peters in Aachen-Orsbach, 1. Treff:
11 Uhr Aachen-Innenstadt, Am Holzgraben (Nähe Elisenbrunnen).
2. Treff: 15 Uhr, Orsbach Kirche
- 06.11.04 Demo gegen den
Pelzhandel in Groningen/Niederlande
- 13.11.04 Große P&C
Demonstration in drei Städten hintereinander (Duisburg,
Essen, Dortmund). Treff: 11 Uhr Duisburg Hauptbahnhof
- 18.12. - 24.12.04 Aktionswoche
gegen P&C vor Weihnachten. Der Umsatz ist in Modehäusern
kurz vor Weihnachten hoch. Daher wurde beim letzten Offensivetreffen
beschlossen, dass in der Woche vor Weihnachten besonders
viele Aktionen laufen sollten. Am Samstag, dem 18.12., bundesweit
möglichst die "Eindrucksvollsten"
- 19.02.05 Bundesweiter Aktionstag
Text: Trudi Straeten
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