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Bauanleitung für
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Katzenschutz und Katzenhilfe! Ständiger Kampf gegen die Not der Tiere
Meine Katzen und ich, Margit Cleve (Schmusi) Unsere "Bodensatz-Katze Schmusi"
Es war eine von vielen Aktionen: Thema Futterstellen und Fangaktionen zum Kastrieren und Durchchecken. Dieser Kater resultierte aus einer solchen Aktion auf den „Sittarder Höfen“ bei uns in der Nähe, diese werden demnächst der Braunkohle zum Opfer fallen. Dieses riesige Konglomerat aus Gutshäusern nebst Anbauten und Wirtschaftsgebäuden sowie Wehrmauern mit undurchsichtigen Besitz-, Miet- und Wohnverhältnissen, mit anderen Worten: ein ideales Gebiet für ausufernde Tierpopulationen (nicht nur Katzen) mit reichlich Wald und Felder drum herum. Bei solchen Verhältnissen gab es natürlich ein PRO und ein KONTRA, wir wurden um Hilfe gerufen, ich war 2x dort, konnte nur an Wochenenden, meine Frau war fast täglich dort wegen besagter Katzenfallen in Verbindung mit Futterstellen. Es war für sie viel Arbeit und Stress. Sie hatte in Einvernehmen mit einigen Mitbewohnern Futter dort deponiert, um die Katzen an einigen Stellen zu gewöhnen und um später dort Fallen aufzustellen. Sie hatte einige Hilfe von Freundinnen gehabt, aber sie hat später doch alles alleine gemacht (es war nicht immer Sonnenschein), sie hat gute „Beute“ gemacht. Die gefangenen Tiere haben neben der Kastration beim Vet das volle Programm bekommen: Entwurmen, Impfen, allgemeine Durchsicht und es sind viele Kosten bei uns hängengeblieben. Der letzte Fang war eben der besagte rot-weiße Kater, meine Frau bevorzugt eher die Katzen (wg. der Kastration -> Population) aber der Kerl war so herunter gekommen und sah sehr desolat aus und wegen der Größe dachte sie, es sei noch ein Jungtier. Die Vet, eine Freundin meiner Frau, stellte dann eine Verletzung des Hüftgelenkes fest, riet aber von einer Operation ab, weil der Kater total unterernährt war, wohl durch die Verletzung. Darum war er auch so klein geblieben (so genannter Unterwuchs), denn er war mindestens 1 Jahr alt. Bei uns hat er dann die Ruhe und die passende Pflege bekommen, in dem neuen angebauten/erweiterten Balkonzimmer, extra mit Abtrennung für solche speziellen Fälle (dieses Zimmer hat uns sehr gute Dienste als Kinderzimmer für die Findelkinder geleistet: es war abgeschottet aber die Tiere hatten doch Kontakt mit uns und den anderen Katzen). Es wurden erst mal schiefe Rampen gebaut und Kissen auf den Boden gelegt, denn springen durfte er nicht und klettern auch nicht – die vorhandenen Kratzbäume mussten gesperrt/abgebaut werden.
Sein leichtes Gewicht hat ihm bei der Hüftverletzung geholfen. Er ist jetzt noch ein Leichtgewicht und wird nie die Gewichte der anderen Artgenossen bei uns erreichen. Der Kater war von Anfang an sehr zutraulich, obwohl er noch nie eine Hand gespürt hat (meine Frau hat nachgeforscht) und quittierte selbst das Schlucken der bittersten Medizin (er musste reichlich nehmen) mit lautem Schnurren und Köpfchen geben, manchmal bestand er nur noch aus Köpfchen mit vier Beinen. Dieses Benehmen hat uns von den Socken gehauen, denn wenn es ans Medizinschlucken ging, waren alle unsere anderen Vierbeiner ausgefuchste Nahkämpfer mit allen zur Verfügung stehenden Waffen – meine Frau sah danach immer aus wie ein Steak- oder derjenige mimte Partisan, er verschwand von der Bildfläche. Auf solch eine Sache kommen wir bei Pattex-Katze Tina. Aus diesem Grund, alles und jedes zu beschmusen, entstand der Name Schmusi. Vor Fremden hat er Scheu, er ist behindert, er hinkt und kann nicht mehr so springen wie die Anderen aber spielt gerne mit den Anderen. Der Defekt des Hüftgelenkes hat sich wohl ausgewachsen aber die Vet sagte, er würde nie das Alter einer normalen Katze erreichen (Unterwuchs). Er ist trotz allem ein Naturbursche geblieben: bei Wind, Eis, Regen oder Schnee, Schmusi ist der letzte der ins Haus kommt, tagsüber liegt er draußen auf dem Hof (überdacht) im Körbchen oder in meiner Gartenkneipe am Gartenende, auch in einem Körbchen. Durch seine unkomplizierte Art und Anschmiegsamkeit hat er sich in unsere Herzen gemogelt und damit ein Zuhause gefunden. So Etwas kann man doch nicht so einfach weggeben. Oder? Wolfgang Cleve Übersicht: Katzenhilfe-Infos (Cleve) Cami - Felix - Hasi - Knubbel - Nelli - Nicki - Speedy und Rocky - Tina Finanzielle Unterstützung erhalten wir weder von der Stadt noch vom Landschaftsverband. Trotz vieler Aufrufe fließen Geld- und Futterspenden sehr spärlich. Auch der Versuch, Patenschaften zu vergeben, gelingt nur zögernd. Aus diesem Grunde sind wir dringend auf Spenden von Tierfreunden angewiesen.
Futterspenden nimmt die Firma Freßnapf in Frechen entgegen. Wir sind
als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Ihre Spende ist somit
steuerlich absetzbar [Infos
zu Spenden bei TVG Pulheim]. Mit freundlichen Grüßen Linktipps: Linktipp: Informationsforum für Tiervermittlung Infos TIER-INFO/Tierversuchsgegner Pulheim: Die Rubrik "Tiervermittlungen - Notfälle" ist inzwischen sehr zeitintensiv und arbeitsaufwendig geworden, so dass wir uns dazu entschlossen haben, ein separates Forum einzurichten. Herzlichen Dank dafür an unser sehr aktives Mitglied Helmut Rentsch. Obwohl nicht alle zu vermittelten Tiere, sondern ausschließlich Notfälle in unserem TI-Newsletter aufgenommen werden können, beansprucht diese Rubrik inzwischen die Hälfte des Raumes unserer TIERschutz-INFOrmationen. Wir würden uns freuen, wenn das neue "Informationsforum für Tiervermittlungen" ebenso intensiv genutzt würde. Da dort nun auch Fotos unserer Schützlinge veröffentlicht werden können, sind wir zuversichtlich, dass das Forum noch erfolgreicher werden wird. Vorausgesetzt, dass alle mithelfen, den Link auf ihren HP-Seiten bekanntzumachen und fleißig genutzt wird. Bitte auch die Erfolge der vermittelten Tiere dort veröffentlichen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und danken für die Unterstützung. Gerd und Trudi, Tierversuchsgegner Pulheim e.V., MENSCHEN FÜR TIERRECHTE. Link |
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